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Puma

Informationen zu dieser Löwenart

Puma Beschreibung:

Lateinischer Name:
Puma concolor

Allgemein:
Der Puma, auch Silberlöwe, Berglöwe oder Kuguar genannt, gehört zu der Familie der Kleinkatzen und zu der Gattung der Pumas. Pumas stehen unter Artenschutz und haben, bis auf den Menschen, kaum natürliche Feinde. Der Puma gilt als scheues Tier und meidet grundsätzlich die Nähe des Menschen.

Aussehen:
Der Puma hat eine Schulterhöhe von ca. 60 bis 70cm. Die Länge zwischen Kopf und Rumpf kann zwischen 68cm und 155cm variieren. Der Schwanz wird zwischen 60 und 97cm lang. Das Gewicht eines Männchens beträgt 53 bis 72kg, die Weibchen sind mit 34 bis 48kg leichter. Ihr Körperbau gilt als sehr kräftig und robust. Das kurze und dichte Fell ist einfarbig, kann aber verschiedene Farbtöne haben. Häufig ist das Fell gelbbraun oder rotbraun. Es gibt aber auch Pumas, die silbergraues Fell besitzen. Die Unterseite der Brust und des Bauches, so wie das Kinn, sind hell bis weiß. Das Ende des Schwanzes ist dunkel. Jungtiere haben ein fleckiges Fell. Die Flecken verblassen allerdings nach den ersten Monaten. Freilebende Tiere werden zwischen 8 und 13 Jahre alt. In Gefangenschaft können sie ein Alter von 20 Jahren erreichen.

Lebensraum/Verbreitungsgebiet:
Früher waren Pumas in Nord- und Südamerika verbreitet. Er hatte dort eines der weit ausgedehntesten Verbreitungsgebiete des Doppelkontinents. Es reichte vom Süden Kanadas bis hin zum südlichen Patagonien. Mittlerweile ist das Verbreitungsgebiet stark eingeschränkt. Hauptsächlich sind Pumas nur noch in den Rocky Mountains, Cascade Range, Coast Range und in den wüsten vor der Ausrottung geschützt. Pumas leben nahezu in allen möglichen Habitaten. Der Puma nimmt ein Streifgebiet von bis zu 1000km² ein. Diese Gebiete überschneiden sich mit denen der Weibchen. Untereinander verhalten sich Pumas sehr friedlich und markieren ihre Gebiete mit Kot oder Urin.

Nahrung:
Pumas jagen Tiere in allen möglichen Größen. Darunter fallen Elche, Hirsche und Rentiere. Sie greifen allerdings auch auf kleine Tiere, wie Mäuse, Biber oder Opossums, zurück. Der Puma ist kein Aasfresser und kann sogar andere Raubtiere überweltigen. Die Beute wird mit einem Biss in den Nacken, um das Genick zu brechen, getötet. Sollte ein Jagdzug fehlschlagen, rennt der Puma seiner Beute kein zweites Mal hinterher.

Fortpflanzung:
Da Pumas Einzelgänger sind, kommen Männchen und Weibchen nur während der Paarungszeit zusammen, die im Normalfall zwischen November und Juni stattfindet. Währenddessen bleibt das Männchen nur wenige Tage bei dem Weibchen und verlässt es noch mehrere Wochen vor der Geburt. Das Weibchen ist mit ihren Jungen ca. drei Monate trächtig. Sie kann bis zu sechs Jungtiere zur Welt bringen, wobei es oft zwei bis drei werden. Die Jungtiere sind nach der Geburt zwischen 230 und 450g schwer und bis zu 30cm groß. Nach etwa zwei Monaten fangen sie an, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Ihre Mutter verlassen sie nach 20 Monaten.

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